Wie es dazu kam…

… und was mich zum Helfen bewegt.

Auf einer Reise habe ich in Cusco Familie Flores kennengelernt. Bei dieser Familie handelt es sich um ganz besondere Menschen. Sie sind keine normale Familie, sondern haben es sich zur Lebensaufgabe gemacht, an Leukämie erkrankten Kindern zeitweise ein Zuhause zu bieten. Diese Kinder können während ihrer Chemopausen aufgrund der großen Distanz und den Strapazen der Reise nicht zurück nach Hause. Ihr Immunsystem ist nach der langen Behandlung noch immer geschwächt, was wiederum speziell zubereitete Kost und Hygienemaßnahmen erforderlich macht. Diese sind in den meisten Familien nicht gegeben. Einige der Kinder können auch nach Abschluss der Behandlung nicht mehr bei ihren Familien leben.

Auf dieser Seiten erfährst du nicht nur mehr über die Eltern, Mario und Claudy, sondern auch über die Kinder. In Form von kleinen Steckbriefen kannst du sie kennenlernen, sowie dir einen Überblick darüber verschaffen, wie wir jedem einzelnen individuell helfen.

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Familie Flores

Erfahre wer Familie Flores ist und wie sie leben.

Familie Florez wohnt in Cusco, Peru, in der Nähe des Flughafens. Auf dem oberen Foto kannst du das Haus sehen, in dem alle gemeinsam leben. Ziel für die Zukunft ist es ein weiteres Haus zu bauen, damit alle ausreichend Platz haben. Denn nicht nur Familie Flores und die erkrankten Kinder leben in dem Haus, sondern zeitweise auch manche Mütter und Geschwisterkinder der Kranken. (Foto 2012)

Familie Florez hat es bald geschafft. Der Bau des zweiten eigenen Hauses, das sie in ihrem Garten hinter dem alten Gebäude errichten, befindet sich in den letzten Zügen. Bald haben die Kinder und deren Angehörige das Vorderhaus für sich alleine zur Verfügung. Denn aus eigenen Mitteln hat Familie Florez es über die letzten 4 Jahre geschafft, sich ein weiteres Haus zu bauen, in dem sie als Familie leben und somit mehr Platz für die erkrankten Kinder in ihrem eigentlichen Haus bereitstellen können.

Auf dem Foto siehst du Familie Florez, eine Unterstützerin aus Deutschland und einige der erkrankten Kinder. Dieses Foto entstand bei Cinderella’s erstem Besuch im Sommer 2012.

Bei unserem Besuch im Sommer 2015 ist dieses Bild entstanden. Du siehst Mario und Cloti (Familie Florez) gemeinsam mit Daniel und Cinderella (Vorstandsvorsitzende und Gründerin des Projekts sowie des Vereins). Kurz zur Info: Auf der Südhalbkugel sind die Jahreszeiten vertauscht, weshalb in Peru Winter ist, wenn bei uns Sommer herrscht. Im Übrigen ist es in Peru ganz normal, mit dicker Kleidung in der Wohnung oder im Haus zu sitzen, denn es gibt keine Heizungen.

Kinder in Cusco

Hier stellen wir die Kinder unseres Projekts vor.

Die Mädchen auf dem Foto leben derzeit in Cusco (Peru), um wegen ihrer schweren Leukämieerkrankung im städtischen Krankenhaus behandelt zu werden. Hierzu wurde mit Hilfe von Spendengeldern eine Kinderkrebsstation eingerichtet. Da die Kinder einige Tagesmärsche zu ihren Wohnhäusern zurücklegen müssten und dies aufgrund ihrer geschwächten Verfassung nicht können, hat es sich eine einheimische Familie, Familie Florez, zur Aufgabe gemacht, die Kinder während der Chemo-Pausen bei sich zu Hause aufzunehmen und zu versorgen. So können nicht nur Hygienestandards eingehalten sondern auch spezielle, auf die Therapie abgestimmte Mahlzeiten angeboten werden. Darüber hinaus kann die Zeit zwischen den Behandlungen erträglicher gestaltet und den Kindern und teilweise auch deren Müttern und jüngeren Geschwistern – in dieser besonders schwierigen Zeit ein zweites Zuhause geboten werden. Die Atmosphäre einer großen Familie, die alle ein gleiches Schicksal erleiden, der Austausch miteinander, das Gefühl von Geborgenheit und die Chance, das Leiden für einige Zeit vergessen zu können, haben mich bei meinem Besuch im Jahr 2012 sehr berührt.

Alle-drei-Mädel

Nach regem Emailkontakt mit Mario und Claudy Flores, die dieses Projekt aus Überzeugung Tag für Tag verwirklichen, haben wir gemeinsam ein Hilfskonzept entwickelt. Hierbei werden die Kinder seit 2013 direkt von uns unterstützt (erst von Cinderella privat und seit Mitte 2014 auch von den Vereinsmitgliedern). Ana Luz (oben links), Feli (unten links), Kely (rechts) und weitere Kinder leben derzeit bei Familie Flores.

Maikol

Seit 2017 neu im Projekt ist der vierjährige Maikol Huamani.

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Kely
Kely

Kelys Familie fehlt das Geld, um ihr den Weg zu Nachuntersuchungen und gegebenenfalls weiteren Chemotherapien zu bezahlen. Wir finanzieren ihr die beschwerlichen Busreisen von Cusco ins Krankenhaus und das Leben bei Familie Flores, wenn sie aufgrund ihrer Erkrankung wieder dort bleiben muss.

Ana Luz

Ana Luz kommt aus dem Dschungel Perus und kann aufgrund der dortigen schlechten Lebensbedingungen nie mehr in ihrer ursprünglichen Umgebung leben. Um zu überleben ist sie gezwungen, auch in behandlungsfreien Phasen in der Stadt zu wohnen. Wir finanzieren Ana Luz Leben in Cusco. Nachdem sie ihren Schulabschluss Mitte 2014 geschafft hat, kann Ana Luz nun mit ihrer kleinen Schwester Sarai in einer eigenen kleinen Wohnung leben und nicht mehr bei Famlie Florez. Wir finanzieren Wohnung und Lebensmittel für sie und ihre Schwester. Bald ist sie mit der schulischen Ausbildung fertig und möchte studieren. Wir haben ihr bei unserem Treffen zugesagt, dass wir sie auch während des Studiums unterstützen möchten.

Ana Luz hat ihre ganz persönliche Geschichte in einem bewegenden Brief niedergeschrieben. Hier gehts zur Übersetzung des Briefes:

Ana mit langen Haaren_bearbeitet_zugeschnitten

Brief von Ana Luz

Mein Name ist Ana Luz Condori Ccoaquira, ich bin 17 Jahre alt und mir ist es eine Ehre meine Geschichte erzählen zu dürfen.

Ich wurde im Dschungel von Peru, genauer in Manu-Madre de Dios, geboren und lebte mit meiner Familie dort. Meine Eltern leben von der Landwirtschaft. Bis zum Alter von 15 Jahren lebte ich bei Ihnen und half ihnen auch sehr viel bei der Arbeit. Ich mochte mein Umfeld und die Atmosphäre und ich verbrachte eine zufriedene Kindheit dort. Das sind zweifellos schöne Erinnerungen in meinem Leben. Aber alles veränderte der 13 August 2011, an dem ich sehr krank geworden bin. Plötzlich konnte ich nicht mehr gehen, ich fühlte einen tiefen Schmerz über den ganzen Rücken in mir. Mein Magen war nicht mehr in der Lage Essen aufzunehmen, so dass ich sehr blass wurde. Unsere Gemeindeschwester musste einen Krankenwagen rufen und brachte mich zum Gesundheitsposten der Provinz um meine Krankheit zu analysieren. Mein Zustand war schlecht, denn mein Hämoglobinwert lag bei 2. Aber sie konnten nicht finden, warum es mir so schlecht ging. Deshalb musste ich nach Cusco überwiesen werden. Mit einem Ambulanzfahrzeug ging es schließlich abends um 7 Uhr nach Cusco, wo ich nach 11 Stunden Fahrt am nächsten Morgen um 6 Uhr ankam. Ich wurde dort in das regionale Krankenhaus eingeliefert, wo mir Leukämie diagnostiziert wurde. Der Arzt sagte zu meinen Eltern, sie müssten mich ins städtische Krankenhaus Antonio Lorena bringen da sie diese Krankheit hier nicht behandeln könnten. Dort gäbe es eine Station, in der an Leukämie erkrankte Kinder behandelt werden. Er sprach mit ihnen darüber, dass es sich um eine riskante Krankheit handelt, bei der eine besondere Behandlung notwendig ist. Für diese müsse ich 7-9 Monate bleiben. Es sei aber nicht sicher, ob es nicht auch länger dauern könnte.

Diese Nachricht war sehr hart für meine Eltern und schwer zu akzeptieren, besonders weil dies den Haushalt durcheinander brachte. Einmal ökonomisch, zum anderen weil ein Elternteil bei mir bleiben musste. Ich habe zwei kleinere Geschwister, die sehr darunter litten dass ihnen die Mutter fehlte. Denn sie blieb bei mir. Nachdem ich jetzt wusste, dass ich 7-9 Monate bleiben muss, dachte ich zuerst an meine Geschwister und daran, dass ich ein Schuljahr verlieren würde. Meine Welt brach zusammen, aber ich musste es akzeptieren.

Der Krankenhausaufenthalt war sehr schmerzhaft, ja leidvoll für mich. Wer ebenfalls solche Situationen durchlebt hat, wird dies verstehen. Ich bekam keinen Besuch, außer den meiner Mutter. Ich war einen Monat im Krankenhaus ohne aufzustehen und zu gehen und musste danach erst langsam wieder beginnen ein paar Schritte laufen zu lernen. Die Chemotherapie begann und daraufhin fielen meine Haare aus. Ich hatte ständig eine Körpertemperatur von 38 – 40°C. In manchen Momenten dachte ich es nicht mehr durchzuhalten.

Inmitten von so viel Schmerz, waren die Zuneigungen der Krankenschwestern, ein paar ermutigende Worte von ihnen wie: „Du wirst dieses Krankenhaus wieder verlassen“ eine Freude. Die Tage und Monate vergingen. Ich zählte wie viele noch fehlten. Ich verbrachte hier Weihnachten und Neujahr. Ich glaube von der ganzen Zeit im Hospital war dies die schönste Zeit. Denn an diesen Tagen kamen Papa und meine Brüder und ich glaube ich bekam noch nie so viele Geschenke wie an diesen Weihnachten. Sie brachten viele Geschenke von verschiedenen Organisationen. Ja, dieser Zeitpunkt war sehr schön. Bereits im ersten Monat des Jahres 2012 waren wir froh darüber dass sich der Zeitpunkt meiner Entlassung näherte. Bis dahin fehlte aber noch immer viel. Im April sollte ich entlassen werden, aber mir ging es wieder schlechter. Mehr oder weniger in den letzten Tagen des Aprils sagte mein Arzt zu mir: “In einigen Tagen kannst du die Klinik verlassen.“ Meine Mama sprach mit dem Arzt über meine Entlassung und er sagte ihr, dass ich in Cusco bleiben müsse, wenn ich das Krankenhaus verlasse. Er sagte, ich könne nicht mehr zurück in den Dschungel, denn dieser sei nicht gut um meine Gesundheit zu erhalten. Im Falle dass es wieder schlimmer werde sei Manu, meine Heimat, zu weit weg. Es gab keine Wahl. Ich musste in Cusco bleiben, getrennt von meiner Familie. Doch es gab ein Problem. Wo sollte ich hin? Und mit wem? Mama musste zurück in den Dschungel gehen, zu meinen Brüdern, denn sie brauchen sie und auch Papa braucht ihre Hilfe bei der Arbeit. Doch eigentlich benötigte ich gerade jetzt bei der Behandlung besondere Aufmerksamkeit. All das war kompliziert und so sprach meine Mama mit dem Arzt. Er sagte, ich könne in einem Haushalt in Cusco bleiben, in dem noch mehr an Leukämie erkrankte Kinder leben, aber wir müssten vorher mit der Frau dieses Haushaltes sprechen. Es war die gleiche Frau, die uns auf der Leukämiestation immer Essen gebracht hatte. Meine Mama sprach mit Frau Flores und sie akzeptierte es wohlgefällig. Dann kam der Tag meiner Entlassung, ein Tag so sehnlich erwartet, wieder in ein Ambiente der Freiheit gehen zu können. Denn es war nicht schön in 4 Wänden aufzuwachen und dort den ganzen Tag bleiben zu müssen. Mein Vater und meine Brüder kamen an diesem Tag und warteten darauf, dass ich das Krankenhaus verließ. Das Verlassen war ein großer emotionaler Moment und ich fing vor Freude an zu weinen. Denn trotz vieler Schwierigkeiten an diesem Ort habe ich auch viel gelernt, besonders das Leben wertzuschätzen.

Ich verließ diesen Ort zu Fuß und stellte schnell fest, dass ich keine Kraft mehr in meinen Beinen hatte, weil ich sie im Krankenhaus kaum benutzte. Mit hoher Anstrengung kam ich bis zum Taxi das uns zum Haus von Familie Flores brachte. Bei der Ankunft in meinem neuen Zuhause wurden wir freundlich und mit Wohlwollen empfangen und sie zeigten mir mein Zimmer, in dem ich bleiben konnte. Ich war aber nicht sehr glücklich, denn meine Mutter musste mich nach ein paar Tagen verlassen um zurück in den Dschungel zu fahren. Ich musste in dem Haus allein zurückbleiben, mit Menschen die mich noch befremdeten, aber mir blieb nichts anderes übrig als dies zu akzeptieren.

Mama fuhr nach Hause und blieb dort. Die ersten Monate ging es mir ständig schlecht, doch Clody, die Frau bei der ich wohnte, kümmerte sich um mich und war immer um mich bemüht. Nach einigen Monaten erlangte ich einiges Vertrauen in das neue Zuhause. Clody war auch unter „Mami“ bekannt. Alle Kinder haben sie so genannt und auch ich begann sie so zu nennen, obwohl es schwer war, da ich schon älter als die anderen Kinder war. Aber warum sollte ich sie nicht Mami rufen, denn sie steht in der Rolle der Mutter, die sie hier für uns ist. Ich werde Mami Clody niemals vergessen, denn sie war und ist eine Mutter für mich, die ich solange haben werde, wie ich in diesem Hause wohne und es mein Zuhause ist. Ihr Umgang mit mir und die Aufmerksamkeit die sie mir entgegenbringt geben mir das Gefühl eine Tochter mehr für sie zu sein. Dieses große Herz und diese endlose Geduld sind es, die ich an ihrer Persönlichkeit bewundere. Dank dieser Fürsorge, die ich hier empfange, habe ich das Gefühl, dass mir die Liebe meiner Familie zu Hause nicht entgeht, da Familie Flores nun auch Teil meiner Familie ist.

Ich setze mein Studium im dritten Jahr in der High School und meine Behandlungen fort. Ich bin sehr glücklich und zufrieden und danke allen, die mich bei meiner Genesung unterstützen werden.

ANA LUZ“

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Wir trauern um Ana Luz, dieses wundervolle Mädchen, welches wir bei unseren Besuchen näher kennenlernen durften und in unser Herz geschlossen haben. Ana hat gekämpft und nie den Mut verloren. Sie musste unsere Welt am 03.01.2017 verlassen ist nur 20 Jahre alt geworden. Machs gut Ana.

Steckbrief

Nombre (Name):
Fecha de nacimiento (Geburtsdatum):
Lugar de origen (Herkunftsort):
Número de hermanos (Anzahl der Geschwister):
Color favorito (Lieblingsfarbe):
Mi Animal favorito (Lieblingstier):
Mi número favorito (Lieblingsnummer):
¿Qué … para mi vida (Was wünsche ich mir fürs Leben):
Que profesión quiero trabajar (Was ich werden will):
ANA LUZ CONDORI COAQUIRA
10-05-96
PALOTOA- SALVACIÓN-MANU-PTO. MALDONADO
3 VARONES (Brüder)    – 1 MUJER (Schwester)
CELESTE (Himmelblau)
CISNE (Schwan)
10
SER PROFESIONAL RECONOCIDA
ECONOMISTA Y ARQUITECTURA. (Wirtschaft und Architektur)
Felicitas
Feli: Sie spricht nur Quechua

Feli kommt auch aus dem peruanischen Dschungel und kann aufgrund der dortigen schlechten Lebensbedingungen nie mehr in ihrer ursprünglichen Umgebung leben. Sie ist zwar mittlerweile schon volljährig, aber dennoch auf die Hilfe von Familie Flores angewiesen. Bei ihnen hat sie – wie die anderen – ein neues warmherziges zu Hause gefunden.

März 2015 – Wir trauern

Manchmal verlässt uns ein Kind, das den Ruf des Himmels lauter vernommen hat als die Stimme des Lebens.

Der Cinderella gemeinnützige Verein gedenkt Feli, die dem Strahl der Sonne gefolgt ist und ihre Ruhe gefunden hat.

Viel zu früh und die Frage nach dem „Warum?“ bekommen wir nicht beantwortet… es gibt nichts, was die Anwesenheit von Kindern auf Erden ersetzen kann, desto schöner die Erinnerung.

Die Erinnerung, die wir im Herzen tragen und dort halten können, ist wie ein Fenster, durch das wir Feli sehen können, wann immer wir wollen, und es tut gut zu wissen, dass sie unendlich ist und niemals aufhört… die Erinnerung.

Wo auch immer Feli jetzt sein mag und egal wo sie ist… wir denken gerne an dich und glauben ganz fest daran, dass es dir dort gut geht.

Feli wurde 21 Jahre alt.

Luis Fernando

Seit Juni 2014 neu dabei ist Luis Fernando. Der kleine Junge kommt aus einer sehr sehr armen Familie mit zudem schwierigen Familienverhältnissen. Er hat acht Geschwister. Seine große Schwester kümmert sich um ihn. Da Luis in den Chemopausen nach Hause fahren kann, sorgen wir dafür, dass er dort gut versorgt wird. Mario Flores (der Vater der Familie, die sich um die kranken Kinder kümmert) sorgt dafür, dass der Kleine immer genug Essen bekommt, wenn er zu Hause ist und die medizinische Versorgung gewährleistet wird.

Wir unterstützen auch Manuel, den Vater von Luis Fernando, indem wir ihm die monatliche Fahrt bezahlen, damit er seinen Sohn in Cusco besuchen kann.

Luis Fernando bearbeitet_beschnitten
Doris
1.doris

Auch seit Juni 2014 neu im Spendenprogramm ist Doris. Sie hat es besonders schwer getroffen. Das 10-jährige Mädchen würde ohne Familie Flores in den Chemopausen und nach Abschluss der Behandlung auf der Straße sitzen. Denn sie ist Waise! Waise, nicht weil die Eltern verstorben sind, sondern weil sie von ihnen aufgrund der Krankheit ausgesetzt und verstoßen wurde. Wir möchte mit unseren Spendengeldern Familie Flores ermöglichen, Doris ein zu Hause zu geben. Sie braucht nicht nur ein Dach über ihrem Kopf und warmes Essen, sondern eine neue Familie, die sie in der schwersten Zeit ihres Lebens unterstützt.

Steckbrief

Nombre (Name):
Fecha de nacimiento (Geburtsdatum):
Lugar de origen (Herkunftsort):
Número de hermanos (Anzahl der Geschwister):
Color favorito (Lieblingsfarbe):
Mi Animal favorito (Lieblingstier):
Mi número favorito (Lieblingsnummer):
¿Qué … para mi vida (Was wünsche ich mir fürs Leben):
Que profesión quiero trabajar (Was ich werden will):
DORIS ATACCO CCORAHUA
20-01-2006
PATAQHEWAR-QUIQUIJANA- QUISPICANCHIS CUSCO
1 VARON (Brüder)   – 3 MUJERES (Schwestern)
ROJO (Rot)
OVEJA (Schafe)
07
ESTUDIAR (lernen/ studieren)
PROFESORA (Lehrerin)
Dora

Dora ist die beste Freundin von Doris. Beide sind unzertrennlich. Sie schlafen gemeinsam mit Vaneza in einem Bett und teilen ihr Zimmer mit Roxana.

MädelsZimmer1
Salinas13

Steckbrief

Nombre (Name):
Fecha de nacimiento (Geburtsdatum):
Lugar de origen (Herkunftsort):
Número de hermanos (Anzahl der Geschwister):
Color favorito (Lieblingsfarbe):
Mi Animal favorito (Lieblingstier):
Mi número favorito (Lieblingsnummer):
¿Qué … para mi vida (Was wünsche ich mir fürs Leben):
Que profesión quiero trabajar (Was ich werden will):
DORA YOSARINO OVARIRONECHETI
10-04-2003
ANDOSIARI KEPASIATO-QUILLABAMBA-CUSCO
02 MUJERES (Schwestern)    05 VARONES (Brüder)
ROSADO (Rosa)
LORO (Papagei)
14
REGRESAR A MI CASA (wieder nach Hause zu können)
PROFESORA (Lehrerin)
Ruben
1.Ruben
Ruben3

Als Ruben mitbekommen hat, dass wir ein Foto von ihm in seinem Zimmer machen wollen, ist er ganz schnell in sein Zimmer gehuscht, hat das Bett gemacht und sein Kissen frisch bezogen.

JungenZimmer1

Steckbrief

Nombre (Name):
Fecha de nacimiento (Geburtsdatum):
Lugar de origen (Herkunftsort):
Número de hermanos (Anzahl der Geschwister):
Color favorito (Lieblingsfarbe):
Mi Animal favorito (Lieblingstier):
Mi número favorito (Lieblingsnummer):
¿Qué … para mi vida (Was wünsche ich mir fürs Leben):
Que profesión quiero trabajar (Was ich werden will):
RUBEN TESCCO CCOPA
09- 09 2007
MAMUERA- CANCHIS CUSCO
03 VARONES (Brüder) – 02 MUJERES (Schwestern)
ROJO (Rot)
ALPACA (Alpaca)
09
REGRESAR A SU CASA (Wieder nach Hause zurück zu können)
CHOFER DE MAQUINAS PESADAS (Fahrer von schweren Maschinen (LKWs))
Roxana

Roxana entging in den letzten Monaten vor unserem Besuch im Sommer 2015 nur kanpp dem Tod. Sie ist noch immer nicht über den Berg und ist sehr schwach und ruhig, weshalb sie ein eigenes Bett im Zimmer der Mädchen hat.

Oktober 2015 – Wir trauern

Wir trauern um Roxana. Nachdem die Ärzte nichts mehr für sie tun konnten, ist sie Anfang Oktober zurück zu ihrer Familie gekehrt und dort am 11. Oktober eingeschlafen. Roxana wäre am 19. November neun Jahre alt geworden.

„Querida Profesora Cindy, … estaba ocupado por la Salud de Roxana Oquento Torres, es lamentable, falleció el día Sábado 11 de octubre, pienso ya está en la Gloria del Padre, por que ya era mucho sufrimiento, para ella y su familia.

Mario y Cloty“

Roxana
Roxana und Cindy

Steckbrief

Nombre (Name):
Fecha de nacimiento (Geburtsdatum):
Lugar de origen (Herkunftsort):
Número de hermanos (Anzahl der Geschwister):
Color favorito (Lieblingsfarbe):
Mi Animal favorito (Lieblingstier):
Mi número favorito (Lieblingsnummer):
¿Qué … para mi vida (Was wünsche ich mir fürs Leben):
Que profesión quiero trabajar (Was ich werden will):
ROXANA OQUENDO TORRES
19-11-2006
QELLOPATA T’IO QUIQUIJANA URCOS
2 MUJERES (Schwestern) – 4 VARONES (Brüder)
ROSADO (Rosa)
VACA (Kuh)
6
SANAR (gesund werden)
ENFERMERA (Krankenschwester)
Alex

Alex ist der Älteste, der aktuell bei Familie Flores wohnt. Bei unserem Besuch hat er sich anfangs als ganz schüchtern erwiesen und wollte auf keines der Fotos. (Was wohl an seinem durch die Medikamente gezeichneten Gesicht liegt.) Doch als Daniel ihm die Kamera gegeben hat, an der er sich deutlich interessiert gezeigt hatte, taute er auf und wurde zum Hausfotografen. Die meisten der Bilder bei unserem Besuch wurden von Alex fotografiert.

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Steckbrief

Nombre (Name):
Fecha de nacimiento (Geburtsdatum):
Lugar de origen (Herkunftsort):
Número de hermanos (Anzahl der Geschwister):
Color favorito (Lieblingsfarbe):
Mi Animal favorito (Lieblingstier):
Mi número favorito (Lieblingsnummer):
¿Qué … para mi vida (Was wünsche ich mir fürs Leben):
Que profesión quiero trabajar (Was ich werden will):
ALEXANDER CHOQUECAHUA LEON
05-01-1999
CH’ILLCA-URUBAMBA-CUSCO
01 VARON (Burder)
AZUL (Blau)
PAVO (Truthahn)
8
SANAR DE MI ENFERMEDAD (Meine Krankheit heilen)
INGENIERO CIVIL (Bauingenieur)
Vaneza
Vaneza

Vaneza ist ein ganz aufgewecktes Mädchen. Sie hat bei dem Ausflug zu den Salinen unseren Freund Jan gefragt, ob er nicht ihr Papa sein möchte und mal mit ihr reiten gehen kann. Jan war verständlicherweise zutiefst gerührt.

Steckbrief

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Lugar de origen (Herkunftsort):
Número de hermanos (Anzahl der Geschwister):
Color favorito (Lieblingsfarbe):
Mi Animal favorito (Lieblingstier):
Mi número favorito (Lieblingsnummer):
¿Qué … para mi vida (Was wünsche ich mir fürs Leben):
Que profesión quiero trabajar (Was ich werden will):
RUTH VANEZA NAYHUA PFURA
29-09-2006
LIVITACA-CHUMBIVILLCA- CUSCO
04 VARONES (Brüder) 01 MUJERES (Schwester)
AZUL (Blau)
OVEJA (Schaf)
5
SANAR DE MI ENFERMEDAD (Meine Krankheit heilen)
MEDICINA (Medizinerin)
Melicssa

Bei unserem Besuch haben wir Melicssa gemeinsam aus dem Krankenhaus abgeholt. Sie konnte so den Tag mit uns allen verbringen und den Ausflug mitmachen. Danach beginnt ihre Chemo-Pause und auch sie wird zeitweise ein Zuhause bei Familie Flores finden.

Melisa und Cindy2

Steckbrief

Nombre (Name):
Fecha de nacimiento (Geburtsdatum):
Lugar de origen (Herkunftsort):
Número de hermanos (Anzahl der Geschwister):
Color favorito (Lieblingsfarbe):
Mi Animal favorito (Lieblingstier):
Mi número favorito (Lieblingsnummer):
¿Qué … para mi vida (Was wünsche ich mir fürs Leben):
Que profesión quiero trabajar (Was ich werden will):
MELICSSA HANNCO CENTENO
20-11-2005
QUILLABAMBA-CUSCO
04 HERMANOS (Brüder)
VERDE (Grün)
LORO (Papagei)
9
SANAR DE MI ENFERMEDAD (Meine Krankheit heilen)
CONTABILIDAD (Buchhaltung)

Impressionen

Es folgen Eindrücke aus dem Leben der Kinder in Peru.

Ein Ausflug mit Cinderella und Daniel in die Salinen…

Bei unserem Besuch im Sommer 2015 haben wir einen Tagesausflug mit den Kindern in die Salinen von Maras unternommen. Den – doch teilweise sehr tristen und grauen – Alltag der Kinder konnten wir für einen kurzen Moment ausblenden. Wir haben einen Bus gemietet, sind zu den Salinen nach Maras gefahren und haben einen Stopp in Urubamba gemacht, um gemeinsam in einem Restaurant zu Mittag zu essen. Für die Kinder und auch Familie Flores war der Ausflug schon ein Highlight, denn für sowas bleibt im Alltag kein Geld übrig. Das gemeinsame Essen im Restaurant hat dann noch einen oben drauf gesetzt. Sieh selbst….

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