Die Cinderella Story

Ich bin die Namensgeberin und wirklich stolz auf das, was wir in den letzten Monaten auf die Beine gestellt haben. Seit einer Reise nach Peru, im Sommer 2012, unterstütze ich nun schon die Familie Flores im privaten Rahmen. Erst mein Lebensgefährte Daniel hat mich dazu ermutigt, das „Ganze richtig anzugehen“ und hatte die Idee einen gemeinnützigen Verein auf die Beine zu stellen. Doch das stemmt man nicht einfach so zu zweit, weshalb wir unsere Idee im Freundes- und Bekanntenkrei unterbreitet haben und schnell auf Sympatisanten gestoßen sind. Nur mit deren Hilfe konnten wir unsere Ideen verwirklichen. Wir beide bilden nun den Vorstand dieses noch so jungen, kreativen, innovativen und schon sehr erfolgrichen Vereins und können auf die Unterstützung von acht aktiven Mitgliedern zählen. Ein herzliches Dankschön an dieser Stelle an alle, die sich aktiv beteiligen, aber auch an alle Fördermitglieder und Spender, ohne die unser Vorhaben nicht möglich wäre.

Wie alles begann…

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Ich heiße Cinderella Krämer, bin mitte zwanzig und frisch gebackene Lehrerin an einer Gesamtschule. Nachdem ich mein Mathematik- und Physikstudium an der Justus-Liebig-Universität in Gießen abgeschlossen habe und das erste Staatsexamen in der Tasche hatte, hat es mich in die Welt hinaus gezogen. Zugegeben der Tod meines Vaters spielt hierbei auch eine wichtige Rolle, denn er verstarb während meiner Prüfungsphase an Krebs. Zusammen mit meiner Freundin Isolde bin ich also einige Monate durch Südamerika gebackpackt, wobei ich zufällig die Familie Flores aus Cusco kennengelernt habe. Wie fragst du dich? Das war schon eine ganz interessante Situation. Meine Freundin und ich sind mit einem Boot auf dem Titicacasee zur „Isla del Sol“ – der Sonnen- und Entstehungsinsel der Inkas – gefahren und haben bei der Fahrt zwei deutsche Schwestern mittleren Alters getroffen. Wir kamen ins Gespräch – so wie das nun mal ist, wenn man Menschen, die die selbe Sprache sprechen – am anderen Ende der Welt trifft. Sie bereichteten uns von einer Familie in Cusco, die sich um an Krebs erkrankte Kinder kümmert. Neugierig und sensibilisiert auf das Thema „Krebs“ haben wir unsere Reise nach Cusco fortgesetzt. „Da wollen wir eh hin, also lass uns doch auch die Familie besuchen.“ Dachten wir uns. Nichts wie hin und was wir dort vorfanden berüherte uns sehr…! Unter „Projekt Peru“ findest du mehr Informationen.

Da die Kinder teilweise noch sehr jung sind, habe ich mit Familie Flores – die Familie aus Cusco – gemeinsam ein Projekt ins Leben gerufen, bei dem ich und mein Team Spendengelder sammeln. Diese werden zum Beispiel dazu verwendet, den Kindern über die Chemopausen hinaus ein Leben bei Familie Flores zu ermöglichen. Genauere Informationen findest du unter „Erfolge – Projekt Peru„.